Unsere Naturbeobachtungen 2024

Vom 1. Juli bis zum 28. August 2024 hatten wir eine sehr gute Saison auf der SolarWave mit vielen spannenden Beobachtungen. Wie immer benötigen wir einige Monate um die Beobachtungen aufzubereiten und zu veröffentlichen. Am 30. Januar 2025 haben wir die letzten Beobachtungen veröffentlicht und können nun die ersten Ergebnisse präsentieren.
Für 2024 haben wir 3021 Beobachtungen von 242 Arten auf iNaturalist veröffentlicht und 166 Bestimmer haben uns bei der Bestimmung unterstützt. Hier geht es zur Übersicht aller Beobachtungen von 2024: https://www.inaturalist.org/projects/solarwave-2024

Das Forschungsgebiet umfasste dieses Jahr wieder fast alle Ionischen Inseln, von den Diapontischen Inseln im Norden bis zu Zakynthos im Süden. Und außerdem auch wieder den Ambrakischen Golf.

Jedes Jahr stellen wir einige der besonderen Beobachtungen im Journal vor: https://www.inaturalist.org/journal/solarboot-projekte
Nachfolgend stellen wir eine Auswahl dieser besonderen Beobachtungen vor.
In der Bucht von Laganas (Zakynthos) konnten wir am 12. Juli 2024 eine Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) beobachten, eine sehr seltene Beobachtung für die Ionischen Inseln. Grüne Meeresschildkröten sind stark bedroht:

Wir machten zwei verschiedene Beobachtungen der Meeresschnecke Umbraculum umbraculum. Diese war bis dato für unseren Forschungsbereich noch nie auf iNaturalist dokumentiert worden.

Wir entdeckten eine Gruppe Persischer Flügelschnecken (Conomurex persicus) an der Ostküste von Korfu. Das ist die erste Beobachtung lebender Persischer Flügelschnecken in unserem Forschungsbereich und entlang der gesamten Westküste von Griechenland.

Außerdem konnten wir den ersten Leierfisch für die Ionischen Inseln dokumentieren:

Eine ganz besondere Beobachtung gelang uns mit der Rotalge Sphaerococcus coronopifolius , es ist die erste Dokumentation dieser Alge in unserem Revier und die östlichste Dokumentation im Mittelmeer (!) auf iNaturalist.

Eine außergewöhnliche Beobachtung gelang uns mit der Momentaufnahme eines Oktopus, der Tinte spritzt:

Und zum Abschluss das spektakuläre Bild eines Sepia, unser Titelbild:
